Die Wiese im Garten

Blumenwiesen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Blumenwiesen sind sehr wertvolle Biotope. Mit ihrer Artenvielfalt bieten sie zahlreichen Kleintieren und Insekten wie Schmetterlingen, Fliegen, Wildbienen und Hummeln einen Lebensraum. Aber auch viele Vögel verstecken sich gern im höheren Gras.

Düngung:

Blumenwiesen sind umso artenreicher, je weniger sie gedüngt werden. Ohne Stickstoffdüngung haben die meisten Pflanzenarten artenreicher Wiesen Entwicklungsmöglichkeiten. Vor Einführung der Stickstoffdüngung in der Landwirtschaft wurde eine Wiese ein bis zweimal (=zweischürig) im Jahr zur Heugewinnung gemäht.

Anzahl Schnitte:

Die in einer Wiese vorkommenden Pflanzenarten haben sich darauf über Jahrtausende (seit der Bronzezeit) angepasst, bzw. es siedeln sich in zweischürigen Wiesen nur Arten an, die an diese Nutzung angepasst sind. Solche ungedüngten Wiesenbestände führten zu einem relativ späten Schnitt-Termin, dem „Johannischnitt“ um den Johannistag - die Nacht vom 23. auf den 24. Juni.

Tierwelt der Blumenwiese:

Viele teilweise hochspezialisierte Insektenarten nutzen die Pflanzenarten der Blumenwiesen zur Nektarsuche. Darunter sind viele stark gefährdete Schmetterlings- und Hautflügler-Arten. Da nach dem Heuschnitt sämtliche Blüten plötzlich entfernt werden, profitieren solche Blütenbesucher davon, wenn eine Blumenwiese in mehreren Abschnitten gemäht wird. Eine Mähung von innen nach außen verhindert außerdem, dass Wirbeltiere durch die Mahd verletzt oder getötet werden.

Quelle: Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Blumenwiese

Bilder: Aus einem Garten in Pixendorf

 

 

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