Massey-Ferguson 35 X
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Der MF 35 X war ein direkter Nachfolger des berühmten grauen "Fergie 20", allerdings mit deutliche höherer Motorleistung und neu gestalteter Motorhaube.
Im Hinblick auf den amerikanischen Markt war dieses Modell wahlweise auch mit einem Vergasermotor zu erwerben. Der MF 35 gehörte allein stückzahlmäßig zu den bedeutensten Traktoren der Nachkriegsjahre.
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Der Steyr Typ 80 ist ein Traktor des Herstellers Steyr Daimler Puch. In Österreich wird er aufgrund seiner 15 PS als "15er Steyr" bezeichnet.
Nachdem die Steyr Daimler Puch A.G. (SDP) 1947 den ersten österreichischen Dieseltraktor der Nachkriegszeit gefertigt und mit zunehmendem Erfolg vor allem an mittlere und große Betriebe verkaufte, wurde ab 1949 der Steyr-Diesel-Traktor Typ 80 hergestellt.
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Beim Steyr-Schlepper 80 a handelt es sich um eine Ausführung mit großen 8-36er Hinterrädern, die vor allem für Hackfrucht- und Pflegearbeiten sowie für Landwirtschaften in der Ebene Verwendung finden sollte, wo ein tiefer Schwerpunkt nicht unbedingt ausschlaggebend war. Der Typ 80 a besaß aufgrund seiner hohen Bereifung eine große Bodenfreiheit und zudem eine noch bessere Zugkraft als das Standardmodell 80. Ansonsten war er mit dem Standardschlepper weitgehend identisch.
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Der Schmalspurschlepper Steyr 80 S entstand auf Basis des Standardtraktors speziell für den Einsatz im Wein- und Obstbau. Er war mit Ausnahme der auf 850 bzw. 865 mm verringerten Spurweite, der Vorderachse, einiger Lenkungsteile des Hydraulikgestänges und der Hinterachstrichter mit dem Modell 80 identisch. Der Traktor hatte ein Gewicht von 1180 kg. Hinterräder der Größe 8-24 und war auf Wunsch mit einer Hydraulik erhältlich.
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Insbesondere für den Export wurde 1956 das in manchen Details veränderte Modell 84 a vorgestellt. Es handelte sich im Grunde um eine modifizierte Version des Steyr 80 mit größeren Reifen, besserer Ausstattung und eleganterer Motorhaube. Durch die höhere Bereifung wurde eine deutlich verbesserte Bodenfreiheit erreicht, was vor allem für Bestell- und Pflegearbeiten von Bedeutung war.
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Der Traktorbau bei den Steyr-Werken, dem mit Abstand bedeutensten Fabrikaten dieser Branche in Österreich begann im Jahre 1945 mit der Entwicklung einer robusten und einfachen Dieselmotorbaureihe, die sowohl für die beabsichtigte Traktorprokuktion als auch in Lastwagen Verwendung finden sollte. Ein fünffachgetriebe mit Rückwärtsgang ermöglichte 24 km/h.
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Das ab 1960 angebotene Mittelklassemodell 18 von Steyr verfügte über den wassergekühlten Zweizylinder-Viertakt-Dieselmotor WD 209 sowie ein Triebwerk mit acht Vorwärts- und sechs Rückwärtsgängen. Erstmals bei einem Steyr-Schlepper war die Hydraulik serienmäßig erhältlich. Sie war mit einem Raddruckverstärker von Bosch ausgerüstet, der einen Teil des Gerätegewichts auf die Hinterräder übertragen konnte und somit die Zugkraft des Schleppers wesentlich erhöhte. Der Steyr 188 mit 1390 kg Gewicht hatte eine sehr anspechende Wespentailienform.
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In den letzten Jahren der Fertigung hatte der Absatz der schweren 10-Liter-Bulldogs stark nachgelassen. Die Dieselkonkurrenz war übermächtig geworden. Außerdem wurde der geringe Fahrkomfort und das raue Gepolter von den Kunden immer seltener kritiklos hingenommen. In der Verkaufsstatistik wurden die einzelnen Größenklassen mit 35, 45 und 55 PS Motorleistung nicht mehr getrennt erfasst, sodass leider keine aussagefähigen Zahlen überliefert sind. Dieses Prachtexemplar entstand im Jahr 1953, und es entsprach in seiner Bestückung in etwa dem Verkehrsbulldog.
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Den Einstieg in die Zweiachsschlepperfertigung unternahm Bungartz 1953 mit der von Herrn Koppmair entwickelten Versuchstraktoren T1 und T2. Auf der Kölner DLG-Ausstellung präsentierte das Werk den Frästraktor Bungartz T3, einen Weiterentwicklung von dem Einachser U1. Der T3 war Wahlweise mit eigenem 11 PS Benzin/Petroleummotor oder 14 PS Stihl Dieselmotor zu haben. Schmale Bauart, 6-Gang-Getriebe und ein interessantes Geräteprogramm standen zur Verfügung. Ganz besonders an der T3 waren die bei große Lenkradausschlag automatisch eingreifende Lenkbremsen.
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