Steyr Betriebsanleitung

 

Ein neuer Verein wurde in Pixendorf gegründet. Eine Faszination und Liebe zu Oldtimern, genauer gesagt zu Traktoren.

Fahrzeuge und technische Unterlagen sowie Fotografien von den Steyrbuam. Stand Oktober 2009


 

Fahrzeuge im Verein

10 Stk.
  15er T80
2 Stk.
  15er T80a
2 Stk.
  15er T80s
4 Stk.
  18er T84
2 Stk.
  26er T180
2 Stk.
  30er T180
1 Stk.
  36er T182
2 Stk.
  28er T188
4 Stk.
  MF 35X
1 Stk.
  Lanz Bulldog
1 Stk.
  Lanz Alldog
1 Stk.
  Aquila Diesel
1 Stk.
  Puch 125 SV
4 Stk.
  Puch 250 TF
2 Stk.
  Puch 175 SV
1 Stk.
  Steyr LKW 380
1 Stk.
  Steyr LKW 480

 

Massey-Ferguson 35 X

 

Der MF 35 X war ein direkter Nachfolger des berühmten grauen "Fergie 20", allerdings mit deutliche höherer Motorleistung und neu gestalteter Motorhaube.

Im Hinblick auf den amerikanischen Markt war dieses Modell wahlweise auch mit einem Vergasermotor zu erwerben. Der MF 35 gehörte allein stückzahlmäßig zu den bedeutensten Traktoren der Nachkriegsjahre.

 

 

Steyr 80

 

Der Steyr Typ 80 ist ein Traktor des Herstellers Steyr Daimler Puch. In Österreich wird er aufgrund seiner 15 PS als "15er Steyr" bezeichnet.

Nachdem die Steyr Daimler Puch A.G. (SDP) 1947 den ersten österreichischen Dieseltraktor der Nachkriegszeit gefertigt und mit zunehmendem Erfolg vor allem an mittlere und große Betriebe verkaufte, wurde ab 1949 der Steyr-Diesel-Traktor Typ 80 hergestellt.



 

Steyr 80 a

 

Beim Steyr-Schlepper 80 a handelt es sich um eine Ausführung mit großen 8-36er Hinterrädern, die vor allem für Hackfrucht- und Pflegearbeiten sowie für Landwirtschaften in der Ebene Verwendung finden sollte, wo ein tiefer Schwerpunkt nicht unbedingt ausschlaggebend war. Der Typ 80 a besaß aufgrund seiner hohen Bereifung eine große Bodenfreiheit und zudem eine noch bessere Zugkraft als das Standardmodell 80. Ansonsten war er mit dem Standardschlepper weitgehend identisch.



 

Steyr 80 s

 

Der Schmalspurschlepper Steyr 80 S entstand auf Basis des Standardtraktors speziell für den Einsatz im Wein- und Obstbau. Er war mit Ausnahme der auf 850 bzw. 865 mm verringerten Spurweite, der Vorderachse, einiger Lenkungsteile des Hydraulikgestänges und der Hinterachstrichter mit dem Modell 80 identisch. Der Traktor hatte ein Gewicht von 1180 kg. Hinterräder der Größe 8-24 und war auf Wunsch mit einer Hydraulik erhältlich.



 

Steyr 84

 

Insbesondere für den Export wurde 1956 das in manchen Details veränderte Modell 84 a vorgestellt. Es handelte sich im Grunde um eine modifizierte Version des Steyr 80 mit größeren Reifen, besserer Ausstattung und eleganterer Motorhaube. Durch die höhere Bereifung wurde eine deutlich verbesserte Bodenfreiheit erreicht, was vor allem für Bestell- und Pflegearbeiten von Bedeutung war.



 

Steyr 180

 

Der Traktorbau bei den Steyr-Werken, dem mit Abstand bedeutensten Fabrikaten dieser Branche in Österreich begann im Jahre 1945 mit der Entwicklung einer robusten und einfachen Dieselmotorbaureihe, die sowohl für die beabsichtigte Traktorprokuktion als auch in Lastwagen Verwendung finden sollte. Ein fünffachgetriebe mit Rückwärtsgang ermöglichte 24 km/h.



 

Steyr 188

 

Das ab 1960 angebotene Mittelklassemodell 18 von Steyr verfügte über den wassergekühlten Zweizylinder-Viertakt-Dieselmotor WD 209 sowie ein Triebwerk mit acht Vorwärts- und sechs Rückwärtsgängen. Erstmals bei einem Steyr-Schlepper war die Hydraulik serienmäßig erhältlich. Sie war mit einem Raddruckverstärker von Bosch ausgerüstet, der einen Teil des Gerätegewichts auf die Hinterräder übertragen konnte und somit die Zugkraft des Schleppers wesentlich erhöhte. Der Steyr 188 mit 1390 kg Gewicht hatte eine sehr anspechende Wespentailienform.


 

Lanz Bulldog

 

In den letzten Jahren der Fertigung hatte der Absatz der schweren 10-Liter-Bulldogs stark nachgelassen. Die Dieselkonkurrenz war übermächtig geworden. Außerdem wurde der geringe Fahrkomfort und das raue Gepolter von den Kunden immer seltener kritiklos hingenommen. In der Verkaufsstatistik wurden die einzelnen Größenklassen mit 35, 45 und 55 PS Motorleistung nicht mehr getrennt erfasst, sodass leider keine aussagefähigen Zahlen überliefert sind. Dieses Prachtexemplar entstand im Jahr 1953, und es entsprach in seiner Bestückung in etwa dem Verkehrsbulldog.




 

Lanz Alldog

 

Der Geräteträger Alldog war eine sinnvolle Ergänzung zum Bulldog, der nun auch kleinsten landwirtschaftlichen Betrieben eine Vollmotorisierung der Feld- und Transportarbeiten ermöglichen sollte. Anfangs wurde in dne A 1305 ein Fünfgang-, später ein Sechsganggetriebe eingebaut. Dieses restaurierte Fahrzeug wurde im April 1955 erstmals zugelassen.


 

 

Aquila Diesel

 

 


 

Wer auch nur einen Tropfen Öl in seinem Blut hat - wird zum Steyr Buam

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